WW Innocampus Biel

  • Innocampus - Innovationspark Biel
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Über dieses Projekt

Wettbewerb offen: 2016

 

Bauherrschaft: lnnoCampus AG

Bauingenieur: APT Ingenieure

Das Grundstück für den Neubau der InnoCampus AG befindet sich an ausgezeichneter Lage in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Biel-Bienne. Das Gebiet südlich des Bahnhofs befindet sich seit der Jahrtausendwende in starkem Wandel und ist einer der Entwicklungsschwerpunkte von Biel. Es umfasst einige strategische Grundstücke, die sich in Entwicklung befinden oder bereits bebaut sind. Rückgrat des neuen Stadtteils ist eine öffentliche Fussgängerzone, die vom Robert-Walser-Platz ausgehend Bahnhof und Bielersee miteinander verbindet.
Die bestehenden und geplanten öffentlichen Aussenräume sind gut gegliedert und werden vom Neubau mitgenutzt und belebt. Durch die Lage an der Fussgängerzone erhält der Innovationscampus eine grosse Präsenz innerhalb des neuen Stadtteils. Alle Passanten wie auch die Studenten der BFH kommen in direkten Kontakt mit dem Innovationscampus. Der Hauptzugang zum Gebäude liegt strategisch direkt gegenüber dem Vorplatz der neuen Fachhochschule BFH. Die räumliche Nähe der beiden Bauten bietet grosses Potenzial für den Austausch und die Schaffung von Synergien.
Der Haupteingang des Innovationscampus ist in das Gebäudevolumen eingeschnitten und hebt sich durch eine differenzierte Materialisierung von der ansonsten glattflächigen Bandfassade ab. Die Adresse des Gebäudes wird klar hervorgehoben und der Eingang ist leicht auffindbar.
Vom gedeckten Aussenbereich betritt man das Foyer, welches direkt an die Werkhalle, das Herzstück des InnoCampus, grenzt. Die Fläche der Ausstellung wird mit dem Foyer kombiniert, so dass eine grosszügige und vielseitig nutzbare Eingangshalle entsteht. Besucher haben vom Foyer aus einen direkten Einblick in die Werkhalle, was den Innovations- und Arbeitsgeist des InnoCampus spürbar werden lässt.
Das Erdgeschoss des Neubaus gliedert sich in zwei Zonen. Alle öffentlichen Nutzungen wie Foyer, Ausstellung, Bistro und Auditorium befinden sich direkt an der öffentlichen Promenade und bilden zusammen eine grosszügige, offene Raumfigur. Im rückwärtigen Bereich die Werkhalle, die Werkstatt sowie alle mit der Anlieferung in Zusammenhang stehenden Räume. Waren- und Personenströme sind somit auf einfache Art und Weise voneinander entkoppelt.
Der Eingangsbereich an der Marcellin-Chipot-Strasse wird von zwei Kernzonen gerahmt, in welchen sich die beiden Haupttreppen sowie die Lifte befinden. Der rechte Aufgang dient der Erschliessung des gesamten Schultrakts, die linke Treppe erschliesst sämtliche Labor- und Bürobereiche. Im obersten Geschoss führen die beiden Erschliessungen wieder in einen grosszügiggen öffentlichen Bereich mit Café und Open Innovation Room. Die gewählte Struktur mit den vier Treppenhäuser, die alle als Fluchtweg genutzt werden können, ermöglicht eine sehr hohe Flexibilität in der Grundrisseinteilung.
Im nördlichsten, strassenabgewandten Teilbereich liegen die beiden Schulen HFTM und BFH, welche sich jeweils über zwei Geschosse organisieren. Herzstück des „Schultrakts“ ist ein Hof (Innenklima), welcher die Schule mit Tageslicht versorgt und als Pausenbereich dient. Der Hof schafft im Innern Grosszügigkeit und eine grosse Transparenz. Bereits von der Haupterschliessung aus hat man Einblick in den Hof und die Schulbereiche.
Das mittlere Teilstück des Gebäudes wird im EG und im 1. OG hauptsächlich von der Werkhalle besetzt. In den beiden darüberliegenden Geschossen befinden sich sämtliche Laborzonen. Die mit den Labors verbundenen Büroarbeitsplätze liegen angrenzend an der Hauptfassade und profitieren von optimaler Belichtung.
Die Bürolandschaften liegen im südlichen, spitzwinkligen Teil des Gebäudes. Durch die Verteilung der Büroarbeitsplätze auf drei Geschosse sind diese flexibel mit anderen Nutzungen kombinierbar und bieten grosses Potenzial für Synergien.
Die öffentlichen Räume des Gebäudes konzentrieren sich auf das Erd- sowie auf das vierte Obergeschoss. Neben der öffentlichen Zone im Erdgeschoss entsteht im obersten Geschoss ein Begegnungsbereich, welcher von beiden Erschliessungskernen erschlossen ist. Zentrum dieser öffentlichen Zone ist ein attraktiver, begehbarer Innenhof, um welchen sich Café und Open Innovation Room gruppieren. Der Begegnungsbereich im 4. OG ist direkt mit der Dachterrasse verbunden, die verschiedene offene und überdeckte Aufenthaltsmöglichkeiten bietet.

Category
Allgemein, Neubau, Wettbewerb